Ostfalen

Ostfalen, das ist ein seit der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts vorkommender Name der östlichen Abteilung Sachsens. Das ostfälische Gebiet reicht von der Lüneburger Heide bis zum Harz und zur unteren Unstrut, im Osten bis zur Elbe und zur unteren Saale, im Westen bis über Hildesheim hinaus. Dieses Gebiet hatte zum weitaus grössten Teil zum Thüringischen Reich gehört, bevor die Sachsen es 527 eroberten, und so ist der Name Ostfalen aus der Verschmelzung der Sachsen mit den Thüringern hervorgegangen. Ursprünglich als Stammesname, bezeichnet Ostfalen im späten Mittelalter nicht ein Verwaltungsgebiet, wohl aber ein von Engern und Westfalen unterschiedenes Rechtsgebiet.

Text mit freundlicher Genehmigung von
Herrn Rolf Ahlers  
 

Sprachkarte

Abbildung nach Lindow, Wolfgang et al.: Niederdeutsche Grammatik. - Leer 1998
Als Sprachgebietskarte in: Ahlers, Rolf: Sprachlehre für ostfälisches Plattdeutsch. -
Wendeburg, 2001

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Uwe Krebs

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Die Zeitschrift “Ostfalenpost” wird jetzt nicht mehr von Jürgen Schierer,
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