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Die Wappenfarben rot und gelb, heraldisch gold genannt, stellen den Bezug zu den alten herzoglich-braunschweigischen Wappenfarben (als herzoglich-braunschweigische Stammwappenfarben wurden rot und gelb seit dem Ende des 12. Jahrhunderts geführt, während die Farben blau und gelb erst seit dem 18. Jahrhundert erschienen) her, da der Ort in seiner Geschichte zum Land Braunschweig gehörte. Ebenso sind die Schöppenstedter Stadtfarben vertreten, denn Eitzum wurde am 1. März 1974 im Zuge der niedersächsischen Verwaltungsreform ein Ortsteil der Stadt Schöppenstedt.
Das grüne Emblem weist auf den Höhenzug und die Bewaldung des Elm hin. Ebenso soll es auf die Hügel hinweisen, von denen der Ort umgeben ist.
Die rote Raute bedeutet eine Rodung, die mundartlich auch Raute lautet, und stellt den Ort in unmittelbarer Nähe zum Waldesrand dar, denn viele Einwohner nennen ihren Heimatort auch "Eitzum am Elm".
Die ehemaligen Wassermühlen wurden als Untermühle im Jahre 1318, eine Obermühle 1344 und eine Mittelmühle 1400 sowie eine Ölmühle 1750 erstmals urkundlich erwähnt. Das stilisierte Mühlenrad in weiß, die heraldische Bedeutung dieser Farbe ist silber, weist auf diese Mühlen hin.
Der Wellenbalken, aus heraldischer Sicht nur in weiß (silber) gehalten, soll die Lage des Ortes an der Altenau, heute ein kleines Flüsschen, anzeigen.
Das Wappen, ein Entwurf des Hobby-Heraldikers Rolf-Jürgen Naumann, wurde von einer Bürgerversammlung unter dem Vorsitz der Ortsbeauftragten Monika Roloff und des Ortsheimatpflegers Gerhard Otte am 19. Februar 2003 einmütig angenommen. Mit dem Wappen und seinen Farben wollen die Eitzumer Bürger die Dorfgemeinschaft stärken und ihre Verbundenheit mit der Stadt Schöppenstedt bekunden.
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